Barista FIRE

Retirement

Barista FIRE ist eine Übergangsstrategie: Du arbeitest nach deinem FIRE-Datum weiterhin in Teilzeit (z. B. als Barista, Freelancer oder in einem Minijob), um einen Teil deiner laufenden Kosten zu decken. Der Rest wird aus dem Portfolio entnommen.

Der Vorteil: Dein FIRE-Kapital muss nicht die gesamten Lebenshaltungskosten tragen – das senkt die benötigte FIRE-Zahl erheblich und verkürzt die Ansparphase. Bei einem sozialversicherungspflichtigen Teilzeitjob (Midijob ab ca. 603 €) bist du über den Arbeitgeber krankenversichert – Kapitalerträge bleiben dann KV-frei. Bei einem Minijob ist das nicht der Fall: Dort brauchst du eine eigene (freiwillige) GKV, die alle Einkünfte inkl. Kapitalerträge bemisst.

Der Nachteil: Du bist nicht vollständig frei von Erwerbsarbeit. Barista FIRE ist ein Kompromiss zwischen finanzieller Sicherheit und Freiheit.

Beispiel:3.000 € / Monat Ausgaben. Barista-Netto: 800 € / Monat → Lücke: 2.200 € / Monat aus dem Portfolio. Das spart erheblich FIRE-Kapital gegenüber der vollen Entnahme.
Barista FIRE in FireLotse:Im Retirement-Planner aktivierst du Barista-FIRE per Checkbox. Du gibst dein erwartetes monatliches Netto-Einkommen ein. FireLotse berechnet die Netto-Lücke und die nötige Brutto-Entnahme (inkl. Steuern und KV) automatisch per Rückrechnung.
→ Im FireLotse-Rechner ausprobieren