Die 4 %-Regel (Trinity Study)
RetirementDie 4 %-Regel entstammt der Trinity Study von 1998 (Cooley, Hubbard, Walz) – einer Analyse amerikanischer Aktien- und Anleihenportfolios mit rollierenden 30-Jahres-Perioden auf Basis der Marktdaten ab 1926.
Ergebnis: Ein diversifiziertes Portfolio (50 % Aktien / 50 % Anleihen) überlebt 30 Jahre mit einer Erfolgsquote von über 95 %, wenn jährlich maximal 4 % des Anfangsvermögens entnommen werden (inflationsbereinigt).
Was das bedeutet:500.000 € Portfolio → 20.000 € sicher entnehmbar / Jahr → 1.667 € / Monat. Das Portfolio „lebt" weiter – historisch hielt es in 95 % der rollierenden 30-Jahres-Perioden durch (US-Daten ab 1926, 50/50-Portfolio).
Wichtige Einschränkungen:Die Studie basiert auf US-Aktienmarktdaten mit exakt 30 Jahren Entnahmedauer. Bei längeren FIRE-Horizonten (40+ Jahre, typisch bei Early Retirement) sinkt die Erfolgsquote bei 4 % deutlich – teils unter 90 %. Europäische Anleger und Early-FIRE-Nutzer setzen deshalb oft auf 3,0–3,5 % als konservativere Schätzung. FireLotse lässt dich die Ziel-Entnahmerate zwischen 2 % und 8 % selbst wählen.
In FireLotse:Die Ziel-Entnahmerate bestimmt, wie viel Kapital du für finanzielle Unabhängigkeit brauchst (FIRE-Zahl = Brutto-Entnahme ÷ Rate). Deine tatsächlichen Entnahmen werden pro Lebensphase individuell aus Budget, Steuern und KV berechnet – sie können von der Zielrate abweichen.
Inflation ist eingebaut:Die 4 %-Regel ist per Definition inflationsbereinigt – sie geht davon aus, dass die Entnahme jährlich mit der Inflation steigt. FireLotse rechnet konsistent in heutiger Kaufkraft: Alle Projektionen nutzen reale Renditen (nach Abzug der Inflation).
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