Projektions-Startpunkt
Simulationℹ Die eingesetzten Zahlen sind ein Beispielprofil zur Veranschaulichung – im Rechner erscheinen deine eigenen Werte.
Mit dem Dropdown wählst du, ab welcher FIRE-Phase die Monte-Carlo-Simulation (der grüne Korridor im Chart) starten soll. Der erwartete Verlauf und die Y-Achse bleiben dabei immer unverändert – nur der Wahrscheinlichkeits-Korridor "wandert" nach vorne.
Hintergrund: Über 50+ Jahre wird der Korridor zwangsläufig sehr breit – im hohen Alter ist dann fast alles möglich (von pleite bis Multimillionär). Wenig hilfreich. Indem du den Startpunkt z.B. auf "Entnahme" setzt, beantwortest du gezielter die Frage: "Wie robust ist meine 4%-Regel über die nächsten 30 Jahre?"
Die Startpunkte werden nur angeboten, wenn die jeweilige Phase aktiviert ist (Coast/Barista) und in der Zukunft liegt.
So wird gerechnet
Startvermögen = Wert des erwarteten Verlaufs zum Phasenalter (reale Rendite, ohne Volatilität)
Sparrate = nur in Ansparphase relevant – ab Coast/Barista/Entnahme wird nicht mehr gespart
Entnahmen ab gewähltem Start: Barista-Entnahme → Voll-Entnahme → Renten-restbedarf (übernommen aus deiner Retirement-Konfiguration)
1000 Simulationsdurchläufe · Volatilität σ wird aus deiner Allokation berechnet (siehe Glossar) · Box-Muller-normalverteilte Renditen um die reale Rendite
Beispiel: Bei realer Rendite 3% und σ = 12% liegen ~68% der Jahresrenditen zwischen −9% und +15% (±1σ), ~95% zwischen −21% und +27% (±2σ)
Anzeige: Korridor zwischen 10. und 90. Perzentil (außen) sowie 25. und 75. Perzentil (innen)
Gut zu wissen
Volatilität aus deinem Portfolio:Die Schwankungsbreite (σ) wird automatisch aus deiner Allokation berechnet — siehe Glossar „Volatilität". Konservative Portfolios → engerer Korridor, aggressive → breiterer.
Annahme:Beim Wechsel auf eine spätere Phase nimmt die Simulation an, dass dein Vermögen zu Phasenbeginn exakt dem erwarteten Verlauf entspricht. Real wird er natürlich abweichen – nutze die Auswahl daher als Was-wäre-wenn-Tool, nicht als Prognose.
Auf Sicht fahren statt Worst-Case planen:Der innere Korridor (25–75%) zeigt den wahrscheinlichen Verlauf – das ist dein realistischer Erwartungswert. Der äußere Rand (10/90%) zeigt die best- und worst-case Szenarien. Wer immer auf das 10er-Perzentil optimiert, arbeitet ggf. zu lange. Oft kann es sinnvoller sein FIRE zu beginnen wenn die Erfolgsaussichten gut sind und bei ungünstigem Verlauf gegensteuern (Entnahme drosseln, Barista-Phase, später nachjustieren).
Erfolgsquote ist startpunkt-abhängig:Die Erfolgswahrscheinlichkeit oben bewertet nur Pfade ab dem gewählten Startpunkt. Wechselst du auf „Entnahme", siehst du gezielt die Robustheit deiner Entnahmephase – Anspar-Schwankungen zählen dann nicht mehr rein.
→ Im FireLotse-Rechner ausprobieren